- Qualitätsverbesserung des Gelenkknorpels
- Gleitmittelfunktion
- Flüssiger Gelenkpuffer
Die Hyaluronsäure wird deshalb auch Bioprothese genannt.
Im Regelfall wird pro Behandlung eine Serie von 5 Injektionen Hyaluronsäure durchgeführt und damit eine nachhaltige Verbesserung der Gelenkfunktion erreicht.
Natürliche Arthrosebehandlung mit Glucosamin und Chondroitin:
Gelenkknorpel ist ein geschmeidiges, gelartiges Gewebe, welches man sich als eine Art Puffer vorstellen kann, der sich zwischen den harten Enden der Knochen befindet. Der Knorpel selbst hat keine eigenen Blutgefäße. Die Versorgung erfolgt mittels Diffusion, etwa vergleichbar mit einem Schwamm, der zusammen-gedrückt wird und dann Wasser aufnehmen kann. Die in den Knorpel einströmende Flüssigkeit ernährt den Knorpel und erhält seine Elastizität.
Bei der Arthrose verlieren die Knorpelzellen Flüssigkeit und Chondroitin-Schwefelsäure, was zum schnellen Knorpelabrieb führt. Hier setzt die Therapie mit Glucosaminen und Chondroitin an. Es handelt sich hier um eine natürliche Arthrosetherapie, die sogenannte orthomolekulare Arthrosetherapie.
Glucosamin:
Ein wesentlicher Baustein des Knorpels ist das Glucosamin, ein hoch zentrischer Aminozucker. Er wird über die Nahrung vom Körper aufgenommen und kann rasch in das Knorpelgewebe gelangen. Dort dient Glucosamin zur Herstellung des Eiweißzuckernetzwerkes im Gelenkknorpel und regt gleichzeitig die Knorpelzellen zur Bildung von Kollagen und weiteren Knorpelstoffen an. Nur wenn ausreichende Mengen Glucosamin im Körper vorhanden sind, kann dieser Prozess ohne Störung ablaufen. Die Freisetzung knorpelschädlicher und verschleißfördernder Enzyme wird durch Glucosamin gehemmt und die Bildung aggressiver zerstörerischer freier Radikale gedämpft. Glucosamin normalisiert somit den Stoffwechsel des Knorpels.
Chondroitin:
Chondroitinsulfat wirkt als Flüssigkeitsmagnet. Er sorgt dafür, dass genügend Wasser in den Knorpel eingelagert wird und dieser somit seine schwammartigen Stoßdämpfereigenschaften nicht verliert. Chondroitin nehmen wir durch den Verzehr tierischer Nahrung auf, allerdings sind die Mengen relativ gering.
In der Orthomolekularmedizin stehen uns nun diese Nahrungsergänzungsstoffe in nebenwirkungsfreier Form zur Verfügung.
Wir beraten Sie hier gerne über den sinnvollen Einsatz bei Ihrer Erkrankung.
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